Nachdem bereits im vergangenen Jahr eine Delegation bestehend aus Mitgliedern des Rotary Clubs Oberhausen und französischen Kooperationspartnern das Berufsförderungswerk besuchten, stand am 20. Mai erneut ein Besuch an, um Einblicke in den kaufmännischen Bereich, das Assessment und die zeichentechnische Qualifizierung zu erhalten.

Im Rahmen eines vom Rotary Club Oberhausen organisierten Austauschprogramms besuchte eine Gruppe junger Franzosen, die Unterstützung auf ihrem Weg in den Beruf benötigen für eine Woche Oberhausen. Begleitet wurden sie von Mitgliedern des Rotary Club Pont Audemer in der Normandie sowie zwei Mitarbeitern der „Mission Locale“ – einem öffentlichen Jugendhilfeträger, der auf lokaler Ebene tätig ist und die soziale und arbeitsmarktliche Integration von Jugendlichen zum Ziel hat. Dabei wurden sie vom BFW Oberhausen beherbergt. Um den Gästen einen umfangreichen Einblick über das Haus zu verschaffen, hatte das BFW ein interessantes Programm auf die Beine gestellt.

Nach der Begrüßung durch Dr. Günter Zahn, seines Zeichens Organisator des Austauschs für den Rotary Club Oberhausen und einer Vorstellungsrunde, stellten die Bereichsleiter Grazielle Groß und Markus Mattheis das Haus und die Qualifizierungsangebote vor. Darauf folgte ein Rundgang durch das Berufsförderungswerk.

Die erste praktische Station führte die Delegation in den Bereich kaufmännische Qualifizierungen, in dem sie das Aufgabengebiet sowie die gestellten Anforderungen in der Umschulung zum Industriekaufmann kennen lernten. Eine praktische Übung in der SAP-Software für kaufmännische Berufe sorgte für Eindrücke in der Praxis.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen konnten die Delegierten selber Hand anlegen und widmeten einer Übungsaufgabe aus dem Assessment zum räumlichen Vorstellungsvermögen. Darauf aufbauend wurde es praktisch: Unter fachkundiger Anleitung der Ausbilder des BFW erfolgte in den Werkstätten eine Übung im technischen Zeichen mittels CAD, die mit viel Spaß bewältigt wurde. Der Clou daran: per 3D-Drucker wurden die Ergebnisse sofort hergestellt – jeder Teilnehmer erhielt das Resultat der Arbeit als Andenken. Ein abschließender Austausch sorgte für einen gelungenen Ausklang der Veranstaltung.

„Das Engagement unserer Ausbilder und Ausbilderinnen des BFW machten den Tag rundum gelungen. Toll, dass die Gruppe so großes Interesse an den Einblicken in die Arbeit des BFW zeigte“, so BFW-Bereichsleiterin Sarah Grün. Auch auf Seiten des Rotary Clubs fiel das Fazit überaus positiv aus. „Wir erhielten spannende Einblicke in das Geschehen im BFW und wurden erstklassig betreut“, resümierte Dr. Günter Zahn.