Mit welchen Mitteln konnte das Berufsförderungswerk (BFW) Oberhausen während der Corona-Zeit das Unterrichtsgeschehen aufrechterhalten und wie sieht ein innovatives, digitales Lehrkonzept in der Umsetzung konkret aus? Diese und weitere Fragen, rund um das Thema Digitalisierung an Schulen, wurden aus der Politik an das BFW herangetragen. Das BFW empfing daraufhin am 8. Juli 2020 Vertreter aus Politik und Wirt-schaft, darunter Hans-Jürgen Petrauschke, Landrat des Rhein-Kreises Neuss, um entsprechende Einblicke in sein erfolgreich angewandtes Lehrkonzept zu geben.

Unter dem Motto „Unsere Antwort auf Corona“ führten BFW-Direktor Herbert Schmidt und sein Stellvertreter Carsten Dietrich-von Appen aus, wie das BFW zu Zeiten des Lockdowns die Digitalisierung des Unterrichtsgeschehens meisterte und zeitgleich auch die in der Krisenzeit besonders wichtige psychosoziale Betreuung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sicherstellte. „Wir isolierten nur den Körper, nicht den Menschen, denn mit unserem eLearning Konzept konnten wir sowohl den Unterricht in Echtzeit virtuell durchführen, als auch dafür sorgen, dass der tägliche Kontakt zwischen Ausbildern und Teilnehmenden und auch den Teilnehmenden untereinander gehalten wurde“ so Carsten Dietrich-von Appen.

Neben Hans-Jürgen Petrauschke überzeugten sich u. a. der ehemalige NRW-Innenminister Dr. Ingo Wolf sowie Harald Zillikens, Bürgermeister der Stadt Jüchen von dem Konzept.
„Das Interesse an unserem Konzept und dessen Umsetzung zeigt, wie offen die Politik für Innovationen auf diesem Gebiet ist“, so Dietrich-von Appen. Das BFW werde daher mit den politischen Vertretern in Kontakt bleiben, um gemeinsam Möglichkeiten auszuloten, inwieweit sich das digitale Lehrkonzept auch auf die klassischen Schulformen übertragen lässt.

(Der Beitrag ist verfügbar bis zum Friday, 10. July 2020, 09:39 Uhr.)