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Verzahnte Qualifizierung

 

Verzahnt heißt: Die Räder greifen ineinander. Das Rad Berufsförderungswerk Oberhausen bietet eine systematische Vorbereitung auf die Qualifizierung im kooperierenden Betrieb. Das Rad Unternehmen vermittelt wichtige Praxiserfahrung. Die verzahnte Qualifizierung sorgt somit neben einem perfekten Zusammenspiel von theoretischen und praktischen Anteilen auch für eine außergewöhnliche betriebliche Nähe. Die Rehabilitanden werden direkt im Unternehmen ausgebildet - passgenauer kann eine Ausbildung kaum auf den betrieblichen Alltag und den Bedarf eines Unternehmens zugeschnitten sein.

 

Die Verzahnung bietet für den Rehabilitanden also die Vorteile, sehr schnell Praxiserfahrung zu sammeln, realistische betriebliche Abläufe kennenzulernen und sein Fachwissen nachhaltig zu verbessern. Die Integrationschancen werden gesteigert, da sich die beiden möglichen Vertragspartner schon aus dem betrieblichen Erleben kennen. Der Rehabilitand hinterlässt quasi seine „interne Visitenkarte".

 

Für kooperierende Unternehmen fallen während der Praxisphase weder Ausbildungsvergütung noch Beiträge zur Sozialversicherung an, weil das Berufsförderungswerk Oberhausen Träger der Qualifizierung bleibt. Sollten Probleme auftreten, steht dem Betrieb während der gesamten Zeit Fachpersonal des Berufsförderungswerkes Oberhausen zur Seite. Entscheidender Vorteil bleibt aber auch aus Sicht der kooperierenden Unternehmen, dass sie den Rehabilitanden ohne Risiko kennenlernen können, denn anders als bei „normalen" Bewerbungsverfahren kennt hier das Unternehmen den Charakter und die Leistungsfähigkeit des potentiellen Mitarbeiters.