


In unserer alternden Gesellschaft nehmen die Zahl und der Anteil älterer Menschen mit Behinderungen stetig zu. In absehbarer Zeit werden 60.000 bis 80.000 Menschen, die überwiegend in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen tätig waren, in den Ruhestand gehen.
Diese Menschen bedürfen einer spezifischen Begleitung und Assistenz, um diese neue Lebensphase zu gestalten. Daraus ergibt sich aktuell und auch in den nächsten Jahren ein wachsender Bedarf an entsprechend qualifizierten Fachkräften.
Es gibt bereits einige Berufe, die sich mit der Betreuung und Begleitung älterer Menschen und/oder Menschen mit Behinderungen beschäftigen wie Altenpfleger und –pflegehelfer, Altentherapeuten, Heilerziehungspfleger und –helfer sowie die Arbeitspädagogen /Fachkräfte für Arbeits- und Berufsförderung. Die genannten Berufe beziehen sich aber jeweils nur auf einen Teil der Lebenswirklichkeit unserer Zielgruppe der alten Menschen mit geistiger und psychischer Behinderung. Im neuen Berufsbild sollen Inhalte aus verschiedenen Bereichen Eingang finden. Es geht um Themen wie z. B. den Übergang vom Berufsleben in die Rente, die gesundheitlichen Veränderungen durch das Altwerden und die Entwicklung neuer Wohn-, Tages- und Freizeitgestaltungsformen.
An der Konzeption der Qualifizierung sind Vertreter des Landesverbandes der Lebenshilfe NRW und der Lebenshilfe Oberhausen maßgeblich beteiligt. Einsatzmöglichkeiten bieten sich in Einrichtungen der Lebenshilfe, des Landschaftsverbandes, des Deutschen Roten Kreuzes, der Diakonie und Caritas, der Arbeiterwohlfahrt sowie in Städten, Gemeinden und bei privaten Anbietern.
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"Altwerden mit Handicap braucht Unterstützung"
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