


Ein Förderprogramm des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW (MAIS)
Mit der Unterstützung durch europäische Fördermittel erhalten benachteiligte junge Menschen unter 25 Jahren, die eine körperliche Beeinträchtigung und ggf. auch Lernschwierigkeiten haben, durch das MAIS die Möglichkeit, eine Erstausbildung zu absolvieren.
Seit Januar 2009 übernimmt das Berufsförderungswerk Oberhausen im Rahmen dieses Programms zum zweiten Mal die Aufgaben eines Ausbildungsbetriebs. Nachdem bereits fünf Personen im Einzelhandel erfolgreich qualifiziert wurden, nehmen drei von ihnen nun die Chance wahr, einen höherwertigen Berufsabschluss anzustreben. Dazu gekommen sind nun 14 weitere junge Menschen aus Oberhausen und den umliegenden Städten, die in verschieden Berufen ausgebildet werden.
Neben der Wahrnehmung der Berufschulverpflichtungen findet zumindest 50 % der Ausbildung in einem Kooperationsbetrieb statt, zusätzlich werden regelmäßig Stütz- und Förderunterricht im Berufsförderungswerk durchgeführt. Im Rahmen des Förderprogramms werden die Jugendlichen sozialpädagogisch begleitet, wobei das Berufsförderungswerk die Koordination und Unterstützung aller Aktivitäten im Sinne eines erfolgreichen Qualifizierungsverlaufs übernimmt.
Ausbildungsschwerpunkte sind sowohl Berufe im Einzelhandel, als auch Berufe als Verkaufshelfer, Verkäufer im Lebensmittelbereich und der Beruf mit dem Abschluss zum/zur Einzelhandelskaufmann/Einzelhandelskauffrau. Zudem werden einzelne Jugendliche in den Berufen Kfz-Servicefachkraft, Hauswirtschaftshelferin und Verwaltungsfachangestellte/-r und Bürokaufmann/-frau ausgebildet.